11 FRAGEN AN THOMAS

1. Stelle dich uns doch einmal kurz vor?
Mein Name ist Thomas und ich bin 40 Jahre alt. Ich lebe in Aalborg mit meiner Freundin und meiner Tocher – wenn sie bei mir ist. Meiner Arbeit als Lehrer für Kinder mit besonderen Bedürfnissen gehe ich an einer staatlichen Schule in Aalborg nach. Ich laufe seit mittlerweile fast sechs Jahren. Um ehrlich zu sein, hatte ich auch davor schon einmal damit angefangen, es aber schnell wieder aufgegeben. Damals hat es mir an Motivation und Verlangen gefehlt und es hat mir schlichtweg keine Freude gemacht, Laufen zu gehen. Aber vor sechs Jahren hat sich alles auf einen Schlag geändert und seitdem bin ich ein begeisterter Läufer!

2. Wann und wie hast du deine Leidenschaft fürs Laufen entdeckt?
Meine Leidenschaft fürs Laufen hat ihren Ursprung im Jahr 2013. Ich hatte mich damals erst vor kurzem von meiner Partnerin getrennt, mit der ich 14 Jahre zusammen war. Ich war ziemlich übergewichtig und in schlechter Form. Mitten in meiner kleinen Lebenskrise hatte ich plötzlich das Verlangen, die Art und Weise wie ich bis dahin gelebt habe komplett umzukrempeln. Ein ziemlich konkreter und auch offensichtlicher Wunsch war Gewicht zu verlieren – das ist der Grund, weswegen ich mit dem Laufen begann. Es war für mich ein einfacher Weg, Sport zu treiben, da ich ihn zu jeder Zeit ausüben konnte und das Laufen nicht zu viel Zeit in Anspruch nahm. Die ersten Wochen waren furchtbar. Obwohl ich zu dem Zeitpunkt nur 500 Meter am Stück laufen konnte, quälte ich mich drei Mal die Woche durch eine Strecke von jeweils 5 Kilometern. Durch die regelmäßigen Sporteinheiten konnte ich langsam aber stetig einen Fortschritt erkennen, da mich das Training immer weniger anstrengte. Daher habe ich eines Tages spontan beschlossen, 10 Kilometer zu laufen. Ich war überglücklich und unglaublich stolz auf mich, als ich schließlich nach Hause kam. Das war das erste Mal, dass ich das Laufen richtig genossen habe.

3. Hat das Laufen Auswirkungen auf dein Leben gehabt?
Das Laufen hat in meinem Leben einiges verändert, da ich heute sehr viel aktiver bin als damals.
Ich lege nun sehr viel Wert darauf, meinen Körper gesund und fit zu halten. Die Erfolge, die ich beim Laufen erzielt habe – Leistungen die ich früher niemals für möglich gehalten hätte – haben mich sowohl glücklicher als auch selbstbewusster gemacht. Ich bin sehr dankbar, dass ich mein Leben derart zum Positiven gewandelt habe. Abgesehen davon hat das Laufen auch die Art verändert, wie ich verschiedene Aspekte meines Lebens wahrnehme – diese Dinge müssen dabei gar nicht mit Sport zu tun haben. In meinen Jahren als Läufer, habe ich so viele Höhen und Tiefen gehabt, dass ich Herausforderungen nun ganz anders wahrnehme.

4. Wie sieht ein typischer Tag für dich aus?
Um 6.30 Uhr stehe ich üblicherweise auf. Zur Arbeite jogge ich öfters einmal – das ist eine Entfernung von 11 Kilometern. Ich plane meine Woche so, dass ich vor der Arbeit noch duschen und die Kleidung wechseln kann. Wenn der Arbeitstag zu Ende geht, laufe ich den ganzen Weg wieder zurück und habe dann mein Training für den Tag abgeschlossen. Ansonsten laufe ich abends oder am Wochenende, wobei ich mich häufig mit Laufgruppen morgens treffe.

5. Bei Wettbewerben nimmst du hauptsächlich an Marathonläufen teil – was bedeutet in diesem Zusammenhang Ausdauer für dich?
Ohne Zweifel ist das Hauptziel meines Trainings, meine Ausdauer zu verbessern. Ich kann schlichtweg spüren, dass ich bessere Leistungen erziele je starker und ausdauernder mein Körper ist. Das ist der Grund, weswegen ich so gerne Marathon laufe: es gibt mir die Möglichkeit, meine körperlichen Grenzen und mein Durchhaltevermögen auszutesten Darum stellt Ausdauer einen wichtigen Teil meines Trainings dar.

6. Was motiviert dich, so hart zu trainieren?
Zum jetzigen Zeitpunkt besteht meine Motivation darin, zu sehen zu was ich meinen Körper treiben kann während eines Marathons und zu messen wie schnell ich die 42 Kilometer laufen kann. Als ich meinen ersten Marathon gelaufen bin, wusste ich nicht ob das mein erster und letzter Wettkampf dieser Art sein wird. Ich habe ganz bestimmt nicht geglaubt, dass ich dazu fähig sein könnte einen Marathon unter drei Stunden zu laufen. Aber ich habe es geschafft! Und nun bin ich neugierig, wie weit ich meine Zeiten verbessern kann. Vielleicht werde ich mich eines Tages auf andere Aspekte beim Laufen fokussieren – aber vorerst ist es diese Neugierde, die mich antreibt.

7. Welche Schwierigkeiten hast du beim Laufen?
Manchmal bin ich einfach nicht gut darin, auf die Zeichen meines Körpers zu achten. Ich habe eine positive Art von Sucht zum Laufsport entwickelt. Aber das Risiko dabei ist, dass ich bestimmte Signale meines Körpers übersehe oder ignoriere, obwohl ich dringend eine Pause bräuchte. Dies hatte schon einige kleinere Verletzungen zur Folge. Zum Glück bin ich aber mittlerweile um einiges umsichtiger.

8. Hast du abgesehen vom Laufen noch andere Hobbys?
Ich spiele sowohl Gitarre als auch Klavier und genieße es, damit Zeit zu verbringen. Außerdem spiele ich gerne Xbox, obwohl mein Vater mir sagt, dass ich dafür schon zu alt sei 😉

9. Was ist dein nächstes Ziel/ dein nächster Wettkampf?
Ich habe 2019 vor beim Copenhagen Marathon mitzulaufen. Danach hoffe ich, dass ich im Herbst am Marathon in Berlin teilnehmen kann. Meine größten Ziele für 2019 sind erstens einen Halbmarathon unter 1 Stunde 20 Minuten zu laufen, und zweitens die Marathondistanz in unter 2 Stunden 50 Minuten zu laufen. Ob das überhaupt möglich ist, weiß ich nicht. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass sich harte Arbeit auszahlt.

10. Welches DANISH ENDURANCE Produkt ist dein persönlicher Favorit?
Mein Lieblingsprodukt sind ohne Zweifel eure Quarter Pro Socken. Diese sind perfekt für die Herbstsaison, und halten meine Füße warm und trocken. Sie sitzen außerdem super gut und haben keine zwickende Nähte, die mich beim Laufen irritieren könnten.

11. Hast du einen Tipp for andere, die einen Marathon laufen möchten?
Mein Rat für alle, die einen Marathon laufen möchten, ist es einfach zu genießen! Genießt es, dass ihr euch an den Marathon herangetraut habt. Genießt den Weg, der euch zu diesem Ziel führt. Habt Freude am Training, egal ob bei Sonnenschein, bei Wind oder bei Regen. Genießt die Spannung, welche sich aufbaut je näher der Marathon rückt. Saugt die Unterstützung der Zuschauer in euch auf und genießt den Klang der Laufschuhe auf dem Asphalt. Genießt sowohl die einfachen Anfangskilometer als auch die zähen Kilometer, wenn der Körper müde ist. Und ganz besonders: Genießt das Glücksgefühl, den überwältigen Stolz nachdem ihr ins Ziel eingelaufen seid.

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